Das falsche Signal?
45 Milliarden Euro wollen die G-8-Staaten den ärmsten Ländern Afrikas in den nächsten Jahren zusätzlich zur Bekämpfung von Armut zur Verfügung stellen. Eine gute Nachricht aus Heiligendamm. Aber generell gilt:
Für eine nachhaltige Entwicklung ist nichts so töricht und falsch wie die auch heute immer wieder vorgebrachte Ansicht, Entwicklungspolitik solle vornehmlich in der Förderung des Exports der Entwicklungsländer oberste Priorität genießen. Tatsächlich sind auf diesem Felde Erfolge bisher nur zu verzeichnen gewesen, wenn es gleichzeitig gelang, die schöpferische Aktivität der Menschen zu wecken. Erst wenn sich diese Menschen aus der Apathie befreit haben, die sich bei ihnen nach vielen enttäuschten Hoffnungen und einem Leben in Elend und Not ausgebreitet hat, erst wenn sie bewussteres Vertrauen in ihre Zukunft erfüllt und sie zu erkennen vermögen, dass es in ihrer eigenen Macht steht, ihre Lebensumstände zu verbessern und solcherart ihr Schicksal zu meistern, ist der Grundstein für eine gedeihliche Entwicklung dieser Länder gelegt.
Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…
