40 Millionen Jobs

Eine Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) weist nach, dass die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland Ende September die Markt von 40 Millionen erreicht hat. “Das ist der höchste Stand seit der Wiedervereinigung, und Deutschland hat zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober allen Grund zum Feiern”, meint INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer.

Die Studie des IZA im Auftrag der INSM ermittelte den Wert auf Grundlage einer monatlichen Zeitreihe, die die Beschäftigungsentwicklung seit 1991 enthält. Dr. Hilmar Schneider, Direktor für Arbeitsmarktpolitik am IZA, hat die Expertise erstellt. Er schätzt ein, dass der Beschäftigungsaufschwung “in erster Linie der guten Konjunktur zu verdanken”sei. Allerdings, so die IZA-Studie, “sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Arbeitsmarkt hier auch von strukturellen Veränderungen in der jüngeren Vergangenheit profitiert, die es überhaupt erst rmöglichen, dass Deutschland in dem jetzt spürbaren Ausmaß von der stabilen Weltkonjunktur mitgezogen wird.”

Das ist ja gerade das Geheimnis der Marktwirtschaft, und das macht ihre Überlegenheit gegenüber jeder Art von Planwirtschaft aus, dass sich in ihr sozusagen täglich und stündlich die Anpassungsprozesse vollziehen, die Angebot und Nachfrage, Sozialprodukt und Volkseinkommen sowohl in quantitativer als auch in qualitätativer Beziehung zu richtiger Entsprechung und so auch zum Ausgleich bringen. Wer also nicht Leistungswettbewerb und freien Marktpreis will, hat jedes Argument gegen die Planwirtschaft aus der Hand gegeben.

Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

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