Kartelle sind die Selbstaufgabe der Unternehmer
Angesichts zahlreicher Ankündigungen von Energieunternehmen zu Preiserhöhungen will Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerium eine kartellrechtliche Überprüfung starten. Das kündigte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU). „Dabei werden wir mit sehr strengem Maßstab prüfen, ob es Preismissbrauch gibt“, erläuterte ein Sprecher des Landesministeriums. So werde die Landeskartellbehörde im NRW-Wirtschaftsministerium untersuchen, ob die Preisspanne zwischen dem billigsten und dem teuersten Anbieter zu rechtfertigen ist.
Der Versuch, sich durch Kartellvereinbarungen den Schwankungen und Wandlungen des Marktes entziehen und insbesondere durch kollektive Preisbindungen den MKarktausgleich verhindern zu wollen, kann nur zur Verhärtung und Vertiefung der Störungen und Spannungen und muss in letzter Konsequenz zur Planwirtschaft führen. Der Unternehmer, der nicht mehr an die Funktionsfähigkeit einer freien Marktwirtschaft glaubt, gibt sich in meinen Augen selbst auf.
Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…
