Die Angst vor der Inflation
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist besorgt über die hohe Inflation im Euro-Raum und rechnet bis Jahresende mit Teuerungsraten über zwei Prozent. Der starke Anstieg der Inflationsrate im Oktober auf 2,6 Prozent sei “besonders besorgniserregend”, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Grund seien rasante Preissteigerungen bei Öl, Rohstoffen und Lebensmitteln. Die Teuerung werde in den kommenden Monaten weiterhin deutlich über zwei Prozent liegen, bevor sie sich im Lauf des Jahres 2008 wieder abschwächen werde. Risiken seien steigende Rohstoffpreise sowie höhere Steuern und Abgaben.
Es erscheint auch heute noch dringend geboten, jedem einzelnen Staatsbürger den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Stabilität der Währung und seinem eigenen Verhalten bewusst zu machen; sei es, um zu verhindern, dass zu stark erhöhte Löhne Preissteigerungen auslösen, sei es auch, um hinsichtlich der Preisstellung eine bedenkenlose Ausnutzung der Hochkonjunktur zu vermeiden. Ohne diesen von mir gepflegten, nahezu ununterbrochenen Kontakt wäre es kaum denkbar gewesen, das Gedankengut der Sozialen Marktwirtschaft den breiten Schichten der Bevölkerung verständlich zu machen.
Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…
