Die Angst vor der Inflation

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist besorgt über die hohe Inflation im Euro-Raum und rechnet bis Jahresende mit Teuerungsraten über zwei Prozent. Der starke Anstieg der Inflationsrate im Oktober auf 2,6 Prozent sei “besonders besorgniserregend”, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Grund seien rasante Preissteigerungen bei Öl, Rohstoffen und Lebensmitteln. Die Teuerung werde in den kommenden Monaten weiterhin deutlich über zwei Prozent liegen, bevor sie sich im Lauf des Jahres 2008 wieder abschwächen werde. Risiken seien steigende Rohstoffpreise sowie höhere Steuern und Abgaben.

Es erscheint auch heute noch dringend geboten, jedem einzelnen Staatsbürger den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Stabilität der Währung und seinem eigenen Verhalten bewusst zu machen; sei es, um zu verhindern, dass zu stark erhöhte Löhne Preissteigerungen auslösen, sei es auch, um hinsichtlich der Preisstellung eine bedenkenlose Ausnutzung der Hochkonjunktur zu vermeiden. Ohne diesen von mir gepflegten, nahezu ununterbrochenen Kontakt wäre es kaum denkbar gewesen, das Gedankengut der Sozialen Marktwirtschaft den breiten Schichten der Bevölkerung verständlich zu machen.

Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

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