Der Gesundheitsfonds und die Ordnung
Mehrere gesetzliche Krankenkassen rechnen durch den 2009 startenden Gesundheitsfonds mit Beiträgen in Rekordhöhe für Millionen Versicherte. “Ich halte einen bundesweit einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent für das Jahr 2009 für durchaus plausibel”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking. Die Barmer ist die bundesweit größte Krankenkasse. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) forderte, auf den einheitlichen Gesundheitsfonds zu verzichten. Auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht durch höhere Beiträge «mehrere zehntausend Jobs» in Gefahr.
Laut einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Köln könnten die Beiträge 2009 um 0,7 Punkte auf 15,5 Prozent steigen. Rund 44 Millionen Kassen-Mitglieder müssten dann demnach bis zu 59 Euro im Monat mehr zahlen. Die Regierung bestritt die Berechnungen. Zudem führe der neue Einheitsfonds nicht zwangsläufig zu höheren Beiträgen.
Das Erfolg versprechendste Mittel zur Erreichung und Sicherung jeden Wohlstands ist der Wettbewerb. Er allein führt dazu, den wirtschaftlichen Fortschritt allen Menschen, im besonderen in ihrer Funktion als Verbraucher, zugute kommen zu lassen, und alle Vorteile, die nicht unmittelbar aus höherer Leistung resultieren, zur Auflösung zu bringen. Auf dem Weg über den Wettbewerb wird – im besten Sinne des Wortes – eine Sozialisierung des Fortschritts und des Gewinns bewirkt und dazu noch das persönliche Leistungsstreben wachgehalten.

2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…
