Regierung beschließt Konjunkturpaket

Das heute beschlossene Paket beinhaltet steuerliche Erleichterungen für Kommunen, Hausbesitzer, Autokäufer und Unternehmer, wodurch die ursprünglichen Pläne für einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Die Regierung erhofft sich, dass in den nächsten zwei Jahren Investitionen von 50 Milliarden Euro angestoßen und rund eine Million Jobs gesichert werden. Dafür sollen die öffentlichen Haushalte in den nächsten zwei Jahren noch einmal 12 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Das Konjunkturpaket stößt in Wirtschaft, Opposition und Teilen der Koalition auf Kritik: Christian Dreger, Konjunkturexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), rät der Bundesregierung vom Konjunkturprogramm ab und fordert weiter die Konsolidierung des Haushaltes.

Es ist (…) nicht Aufgabe des Staates, unmittelbar in die Wirtschaft einzugreifen; jedenfalls nicht so lange, als die Wirtschaft selbst diesen Eingriff nicht herausfordert.

4 Reaktionen zu “Regierung beschließt Konjunkturpaket”

  1. Hans Linke

    Selbstverständlich muß die Regierung in der jetzigen Lage eingreifen in die Wirtschaft, allein die derzeit angewandten Maßnahmen sind nicht nur nicht ausreichend, es sind auch schlicht die falschen. Statt wie mit der Gießkanne hier ein bißchen und dort ein bißchen zu streuen, sollten ganz gezielt Geringverdiener und Familien mit Kindern entlastet werden. Statt bedingungslos Millionen- und Milliardenkredite an Großunternehmen zu verteilen, sollten in entsprechender Höhe Eigentumsumschreibungen an den Staat erfolgen und diese sollten abhängig gemacht werden von ökologisch sinnvollen Produkten, statt die Krankenkassenbeiträge für AG + AN zu senken, sollte sofort die Bürgerversicherung eingeführt werden, statt Verschrottungsprämien zu zahlen beim Kauf eines Neuwagens (egal wo dieser gebaut wurde), sollten mit Hilfe von staatlichen Geldern der Bau und der Verkauf von kleinen, preiswerten und ökologischen Autos gefördert werden, statt in Straßenbau zu investieren, sollte der ÖPV gefördert werden, statt die Absetzbarkeit von Handwerksrechnungen aller Art anzuheben, sollten nur Maßnahmen zur Energieeinsparung gefördert werden. Darüberhinaus sollte die Vermögensteuer wieder eingeführt, die Abgeltungsteuer wieder abgeschafft und der Spitzensteuersatz angehoben werden. DAS würde die Wirtschaft ankurbeln UND Geld in die Staatskassen bringen.

  2. Hans Linke

    Hallo,

    bitte nur positive Kommentare schreiben, alle enderen werden sowieso gelöscht!

  3. gna

    lol

  4. Sören Wenz

    Hi erstmal!
    Konjunkturpaket hin oder her es wird nur hinaus geschoben. Die Staaten wollen sich nur Puffer schaffen um das ganze abzufedern, aber das bringt nichts. Die Luftblase ist geplatzt ( das Geld war sowieso nie da für die Darlehen), also warum wieder Geld reinbringen was eigentlich garkeinen Wert mehr hat früher oder später. Die Wirtschaft hat sich durch diesen Schlag im Prinzip wieder nur normalisiert und was wird gemacht!? Geldpakete und neue Verschuldung! Wie kriegt man das wieder weg!? Nur durch Inflation und dann weiss man was passieren wird. Die Staaten sollen sich verdammt nochmal nicht einmischen! Sollen sie die Wirtschaft sich wieder selbst erholen lassen und wenn die Staaten alle so toll in Sachen Wirtschaftsverständniss sind, warum sind fast alle dann verschuldet!? Ich hab echt die Schnauze voll. Immer mehr Papier und immer mehr ( ganz tolle Lösung)!

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