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	<title>Erhard schreibt wieder &#187; Eigenverantwortung</title>
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	<description>2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…</description>
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		<title>Stimme aus dem Grab</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 11:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Sonntagabend im ZDF eine Enteignung von Aktionären der Hypo Real Estate nicht ausgeschlossen. Bereits am heutigen Mittwoch wird das Kabinett ein Rettungsübernahmegesetz verabschieden, welches die Möglichkeit der Enteignung einräumt. Eine Insolvenz der Bank müsse wegen ihrer Relevanz für das gesamte Wirtschaftssystem vermieden werden, begründete Merkel die angestrebte Kontrollmehrheit des Bundes.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Sonntagabend im ZDF eine Enteignung von Aktionären der Hypo Real Estate nicht ausgeschlossen. Bereits am heutigen Mittwoch wird das Kabinett ein Rettungsübernahmegesetz verabschieden, welches die Möglichkeit der Enteignung einräumt. Eine Insolvenz der Bank müsse wegen ihrer Relevanz für das gesamte Wirtschaftssystem vermieden werden, begründete Merkel die angestrebte Kontrollmehrheit des Bundes.</p>
<p>Der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) meldete Bedenken an. Er will eine Enteignung verbliebener Aktionäre der HRE wenn irgend möglich vermeiden. &#8220;Jede Lösung ist besser als eine sofortige Enteignung. Ludwig Erhard würde sich sonst im Grabe umdrehen&#8221;, sagte Guttenberg der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung. Er sei zuversichtlich, dass es bei der HRE zu einer schnellen, plausiblen Entscheidung kommen werde. Alternative Modelle würden derzeit von seinem Ressort geprüft.</p>
<blockquote><p>Enteignung [...] zwingt auch jeden einzelnen Staatsbürger in eine sklavische Abhängigkeit gegenüber dem allmächtigen Staat. Die freie, auf privater Initiative beruhende Volkswirtschaft ist dann aber ebenfalls der Zersetzung preisgegeben.</p></blockquote>
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		<title>Ursache und Wirkung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 12:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach, die in der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht wurde, nennt Gründe für den Patriotismus der Deutschen.
Unter den Top 5 stehen Motive, die durch das Wirtschaftssystem der BRD geschehen konnten. Die Soziale Marktwirtschaft ermöglichte den einmaligen Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg, die wegweisende Rolle Deutschlands in Wissenschaft und Forschung und technische Höchstleistungen.   

 
 
 
 
Die in der Bundesrepublik praktizierte soziale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ludwig-erhard-insm.de/wp-content/fas_09022.jpg"></a><a href="http://www.ludwig-erhard-insm.de/wp-content/fas_09022009.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-234" title="fas_09022009" src="http://www.ludwig-erhard-insm.de/wp-content/fas_09022009-138x300.jpg" alt="" width="138" height="300" /></a>Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach, die in der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht wurde, nennt Gründe für den Patriotismus der Deutschen.<br />
Unter den Top 5 stehen Motive, die durch das Wirtschaftssystem der BRD geschehen konnten. Die Soziale Marktwirtschaft ermöglichte den einmaligen Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg, die wegweisende Rolle Deutschlands in Wissenschaft und Forschung und technische Höchstleistungen.   
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<blockquote><p>Die in der Bundesrepublik praktizierte soziale Marktwirtschaft hat Anspruch darauf, von den Politikern als mitbestimmender und mitgestaltender Faktor bei dem Aufbau unseres demokratischen Staates anerkannt zu werden; diese Wirtschaftspolitik hat in kürzester Frist eine geschichtlich einmalige Wiederaufbauarbeit zu vollbringen vermocht. Es ist ihr nicht nur gelungen, einer um ein Viertel vermehrten Bevölkerung Arbeit und Brot zu geben, sondern diese Menschen auch über das Wohlstandsniveau der besten Vorkriegsjahre hinauszuführen. Die soziale Marktwirtschaft ist den harten aber redlichen Weg des Wiederaufbaues gegangen  &#8211; aber gerade damit hat sie das Vertrauen der Welt zurückgewonnen.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Selbsterfüllende Prophezeiung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 14:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch die Finanzkrise erodiert das Vertrauen in das Bankensystem. Das Ausmaß der Folgen auf die Realwirtschaft ist noch unklar. Die Aktienkurse sind auf Talfahrt, und die wachsende Unsicherheit schürt die Angst vor weiteren Bankencrashs. Der Spiegel titelt diese Woche mit der „Angst vor der Angst“ &#8211; die Furcht vor einer globalen Rezession könnte zur self-fulfilling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Finanzkrise erodiert das Vertrauen in das Bankensystem. Das Ausmaß der Folgen auf die Realwirtschaft ist noch unklar. Die Aktienkurse sind auf Talfahrt, und die wachsende Unsicherheit schürt die Angst vor weiteren Bankencrashs. Der Spiegel titelt diese Woche mit der „Angst vor der Angst“ &#8211; die Furcht vor einer globalen Rezession könnte zur self-fulfilling prophecy werden.</p>
<blockquote><p>Das wirtschaftliche Geschehen läuft nicht nach mechanischen Gesetzen ab. Die Wirtschaft hat nicht ein Eigenleben im Sinne eines seelenlosen Automatismus, sondern sie wird von Menschen getragen und von Menschen geformt. Wenn dem so ist – und das kann füglich nicht bezweifelt werden &#8211; dann wird sich das Gepräge, d. h. die Struktur und das Bild der Wirtschaft, je nach unserem Handeln und Verhalten deutlich spürbar verändern, ja sogar verändern müssen. Man soll daher die Methode psychologischer Einwirkungen nicht gering schätzen.</p></blockquote>
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		<title>Höhere Beitragsbemessungsgrenzen 2009?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 06:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Führende Wirtschaftspolitiker der Union haben die Bundesregierung aufgefordert, die Beitragsbemessungsgrenze zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 5.300€ im Westen und 4.500€ im Osten für 2009 nicht zu erhöhen. Üblicherweise legt das Bundesarbeitsministerium die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze im Herbst entsprechend der Entwicklung der Lohn- und Gehaltssummen fest. Nach den höheren Tarifabschlüssen in diesem Jahr stünde somit eine Erhöhung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führende Wirtschaftspolitiker der Union haben die Bundesregierung aufgefordert, die Beitragsbemessungsgrenze zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 5.300€ im Westen und 4.500€ im Osten für 2009 nicht zu erhöhen. Üblicherweise legt das Bundesarbeitsministerium die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze im Herbst entsprechend der Entwicklung der Lohn- und Gehaltssummen fest. Nach den höheren Tarifabschlüssen in diesem Jahr stünde somit eine Erhöhung um 100€ bzw. 50€ an. Die Wirtschaftspolitiker der CDU/CSU plädieren deshalb für eine Aussetzung der Erhöhung, um Leistungsträger wie etwa Facharbeiter nicht über Gebühr zu belasten. Vertreter der SPD lehnten den Vorstoß mit der Begründung ab, dass so nur die Starken eine Chance erhielten, sich aus der Solidarität mit den Schwächeren zurückzuziehen und eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze für die Finanzierung der Sozialversicherung unabdingbar sei.</p>
<blockquote><p>Darüber hinaus würde es aber auch eine für unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben gefährliche Entwicklung zum Versorgungsstaat bedeuten, wenn solche Staatsbürger in eine staatlich angeordnete Zwangssicherung einbezogen würden, die Kraft ihrer Stellung in Wirtschaft und Gesellschaft so geartet sein müssen, dass sie aus eigener Kraft und Leistung bestehen können.</p></blockquote>
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		<title>Bund Katholischer Unternehmer ruft zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft auf</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 16:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seinem „Jenaer Aufruf“ bekennt sich der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) ausdrücklich zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und ruft in 10 Thesen zu ihrer Erneuerung auf:
Die Parallelität vom Menschenbild der Sozialen Marktwirtschaft und jenem der abendländisch-christlichen Tradition sei unübersehbar &#8211; die christliche Gesellschaftslehre betone die Personalität des Menschen, dessen Freiheit und private Initiative nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">In seinem „<a href="http://www.bku.de/content.php?site=1&amp;choice=1&amp;cat=4&amp;id=235">Jenaer Aufruf</a>“ bekennt sich der <a href="http://www.bku.de">Bund Katholischer Unternehmer </a>(BKU) ausdrücklich zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und ruft in 10 Thesen zu ihrer Erneuerung auf:<br />
Die Parallelität vom Menschenbild der Sozialen Marktwirtschaft und jenem der abendländisch-christlichen Tradition sei unübersehbar &#8211; die christliche Gesellschaftslehre betone die Personalität des Menschen, dessen Freiheit und private Initiative nie erstickt werden dürften. Das Streben nach individuellem Nutzen etwa führe unter den Bedingungen des Wettbewerbs zu hoher Produktivität und Dienst am Kunden. Damit sei das Ergebnis der Marktwirtschaft an sich schon sozial. Das Individuum, so der BKU, sei „erst-verantwortlich“ für seinen Lebensunterhalt, wohingegen der Solidargemeinschaft die Letzt-Verantwortung zukomme. Bloße Umverteilung widerspreche dem Sinn der Sozialen Marktwirtschaft. Entsprechend enthält die Erklärung auch einen Aufruf an die Politik, den Arbeitsmarkt als „Markt“ und nicht als Feld sozialpolitischer Betätigung zu behandeln. Mindestlöhne werden als Ursache zusätzlicher Arbeitslosigkeit abgelehnt. Hochwertige Arbeitsplätze könnten in Deutschland geschaffen werden, wenn die nationale Ordnungspolitik mit Deregulierung und verstärkten Bildungsanstrengungen auf den globalen Wettbewerb reagiere. Umweltpolitik als Bewahrung der Schöpfung, so der Jenaer Aufruf, stehe nicht im Gegensatz zur Sozialen Marktwirtschaft, sondern sei eines ihrer genuinen Anliegen. Sie findet jedoch dort ihre Grenzen, wo Umweltstandards zu einem Standortnachteil würden. Abschließend fordert der BKU die Politik dazu auf, die Kosten der Sozialsysteme transparent zu gestalten, damit die Bürger schrittweise zurück in die soziale Mündigkeit geführt werden können – mehr Eigenverantwortung rücke nicht zuletzt auch die Nachhaltigkeit stärker ins Zentrum der Überlegungen als bisher.</p>
<blockquote>
<p align="left">So ohne weiteres glaube ich nicht, dass irgendein Mensch, wie ihn der liebe Gott so geschaffen hat, bereit wäre, sein Schicksal anderen zu überantworten und seine Sicherheit im Kollektiv zu finden. Ich glaube, die beste Sicherheit ist die, wenn der einzelne Mensch wieder zu dem Bewusstsein und zu der Gewissheit gelangt, dass er auf Grund seiner Leistungen und seiner Arbeit sein Schicksal selbst gestalten kann.</p>
</blockquote>
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		<title>Die evangelische Kirche bejaht Unternehmertum</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 16:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Soziale Marktwirtschaft als überlegene Wirtschaftsordnung: Die Evangelische Kirche (EKD) strebt in einer neuen Denkschrift “ein positives Verhältnis zu unternehmerischem Handeln” an, wie der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, schreibt: Auch wenn das Verhältnis von Protestantismus und Unternehmertum in Deutschland “von Spannungen“ nie frei gewesen sei. Die Denkschrift steht für eine ungewohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Soziale Marktwirtschaft als überlegene Wirtschaftsordnung: Die Evangelische Kirche (EKD) strebt in einer neuen Denkschrift “ein positives Verhältnis zu unternehmerischem Handeln” an, wie der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, schreibt: Auch wenn das Verhältnis von Protestantismus und Unternehmertum in Deutschland “von Spannungen“ nie frei gewesen sei. Die Denkschrift steht für eine ungewohnt optimistische Einschätzung der Globalisierung und lobt die Unternehmer, weil diese versuchten, selbst Probleme zu lösen, anstatt dies vom Staat zu verlangen. Deutschland brauche „eine Kultur der Selbstständigkeit”.</p>
<p>Die Soziale Marktwirtschaft sichere “scharfen Wettbewerb” und zugleich “sozialen Ausgleich”, sie nutze das Streben des Einzelnen nach persönlichem Wohlstand für das Wohl aller. Die EKD erkennt an, dass der freie Markt auch in der Sozialen Marktwirtschaft nicht durch “moralische Appelle” zu steuern sei und in seinem Kern auf dem “Eigeninteresse” beruhe. Die Soziale Marktwirtschaft habe sich in Deutschland aus protestantischem Ethos entwickelt und sei “zum Markenzeichen” für Deutschland geworden und werde gerade in Schwellenländern mehr und mehr als Vorbild genommen.</p>
<p>Eine Gehaltsobergrenze für Managergehälter lehnt die EKD ab. Aus “Gerechtigkeitsgründen” könne man wenig gegen “hohe und höchste Gehälter” sagen, sofern sie auf Leistung beruhten. Der Gesetzgeber soll allenfalls die hohen Abfindungszahlungen begrenzen. Wichtiger sei, die “geschlossene Gesellschaft” unter den Vorständen aufzubrechen und auch dort die Marktkräfte zur Geltung zu bringen.Die EKD warnt vor pauschalen Verurteilungen, wenn Unternehmen Arbeitsplätze abbauen und gleichzeitig hohe Gewinne erzielen: Hohe Renditen bedeuteten nicht automatisch, dass ein Betrieb auch Arbeitsplätze schaffen könne. Unternehmen müssen sich an den Interessen der Kunden ausrichten. Wer mehr Arbeitsplätze als nötig vorhalte, steige in eine “unverantwortliche Kostenspirale” ein. Verständnis hat die EKD für Beteiligungsunternehmen, die Transparenz schaffen, anders als der alte “Klüngel” der Deutschland AG. Die von Globalisierungskritikern geforderte “Tobin-Steuer” auf Devisenumsätze hält die EKD für unpraktikabel, weil niemand Spekulation von normalen Handelsgeschäften exakt abgrenzen könne.</p>
<blockquote><p>Da aber Marktwirtschaft (und in ihrer moralischen Anlage vor allem die Soziale Marktwirtschaft) ein freies Unternehmertum voraussetzt, lässt sich eine unmittelbare Beziehung zwischen unternehmerischer Tätigkeit, Wohlstand und sozialer Sicherheit unter Redlichen nichtbestreiten.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>60 Jahre Soziale Marktwirtschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 09:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Festveranstaltung &#8220;60 Jahre Soziale Marktwirtschaft&#8221; am 12. Juni 2008 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin warnt der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Hans Tietmeyer, vom marktwirtschaftlichen Pfad Ludwig Erhards abzuweichen. Zur Rede von Professor Dr. Hans Tietmeyer.

Ich erkenne in dem Ordnungssystem der Sozialen Marktwirtschaft die ökonomische Grundlage eines demokratischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Festveranstaltung &#8220;60 Jahre Soziale Marktwirtschaft&#8221; am 12. Juni 2008 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin warnt der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Hans Tietmeyer, vom marktwirtschaftlichen Pfad Ludwig Erhards abzuweichen. <a href="http://www.hanstietmeyer.de/veranstaltungzum60jahrestagderwirtschaftsundwaehrungsreform.html" title="Zur Rede von Professor Dr. Hans Tietmeyer.">Zur Rede von Professor Dr. Hans Tietmeyer.</a></p>
<blockquote>
<p align="left">Ich erkenne in dem Ordnungssystem der Sozialen Marktwirtschaft die ökonomische Grundlage eines demokratischen Staatswesens, das als unantastbaren Wert die menschliche Freiheit setzt. Es ist darum auch eine fast banale Selbstverständlichkeit, dass eine marktwirtschaftliche Ordnung auf dem Prinzip der Freiheit und Freizügigkeit beruht. Von einem freien Markt kann allerdings nur dann und so lange gesprochen werden, als ein freier Leistungswettbewerb und eine freie Preisbildung Motor und Steuerungsmittel der Wirtschaft sind. Der Wettbewerb ist damit unlöslich Bestandteil, ja innerstes Element einer markt-wirtschaftlichen Ordnung, so dass seine Eliminierung, Beeinträchtigung oder Behinderung schlechthin zu einer Sprengung des Systems überhaupt führen müssten (&#8230;).<br />
Freiheit, Selbstverantwortung und persönliche Initiative bei der Berufswahl, Erwerbstätigkeit und dem Konsum, die jedem als Produzenten und als Verbraucher die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Chancen eröffnen, sowie eine leistungsbedingte Einkommensverteilung sind die Antriebskräfte, die in der Marktwirtschaft zu einem Höchstmaß an Produktion und einer Steigerung des Wohlstands der gesamten Bevölkerung führen. Die Marktwirtschaft ist damit diejenige Wirtschaftsordnung, die ein Maximum an Produktivität, Wohlstandsmehrung und persönlicher Freiheit verbindet.</p>
</blockquote>
<p>Bundeskanzlerin Merkel hebt in ihrer Rede zum Jubiläum &#8220;60 Jahre Soziale Marktwirtschaft&#8221; die Bedeutung von Bildung hervor. Erhards Motto &#8220;Wohlstand für alle&#8221; erweitert Merkel: &#8220;Wohlstand für alle heißt heute Bildung für alle&#8221;. Merkel weiter über den Begründer der <a href="http://www.insm-suche.de/search.php?p_search_text=Ludwig+Erhard&amp;p_source_id=17&amp;p_do_search=Suche" target="_blank">Sozialen Marktwirtschaft</a>: &#8220;Erhard dachte nicht in den Kategorien des Status quo. Erhard sah die Energie der Eigeninitiative. Erhard spürte die Kraft der Freiheit. Um das zentrale Versprechen seiner sozialen Marktwirtschaft für jeden einzelnen Menschen einzulösen: Einstieg und Aufstieg zu ermöglichen, entsprechend den individuellen Fähigkeiten und Neigungen&#8221;. <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_5296/Content/DE/Rede/2008/06/2008-06-12-rede-merkel-60-jahre-soziale-marktwirtschaft.html" title="Zur Rede der Bundeskanzlerin.">Zur Rede der Bundeskanzlerin.</a></p>
<blockquote><p>Wirtschaft und Bildung als eigenständige Bereiche im gesellschaftlichen und staatlichen Leben haben mehr gemeinsame innere Beziehungen und verwandte Ziele, denen sie dienen, als es auf den ersten Blick und bei nur oberflächlicher Betrachtung scheinen mag (&#8230;).<br />
Den stetigen Wandel der materiellen und geistigen Lebensbezüge, der persönlichen und gesellschaftlichen Lebensform in einer sich ständig verändernden technischen Welt erfährt der Mensch der Gegenwart mit einer Dymamik wie nie zuvor, die sich auch in der Zukunft noch verstärken wird.<br />
Hier wird die Erkenntnis deutlich, dass das Problem der Bildung unseres Volkes schicksalhaft ist für den Ablauf und die Folgen dieser technischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Es kann sich dieser Entwicklung gegenüber nur behaupten und sie meistern, wenn es durch eine &#8211; auf diese sich wandelnde Zukunft &#8211; ausgerichtete Bildung und Erziehung vorbereitet wird.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Armutsbericht und erodierende Mittelschicht</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 14:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
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		<description><![CDATA[Der heute erschienene Armutsbericht der Bundesregierung ist alarmierend:
Jeder vierte Deutsche ist arm &#8211; oder wird nur durch staatliche Leistungen davor bewahrt. Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wird größer, die Mittelschicht kleiner. Berlin sucht nach Lösungen. Die Union fordert schnelle Entlastungen für Geringverdiener und Mittelschicht, die SPD will Vermögende belasten und dringend Mindestlöhne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heute erschienene Armutsbericht der Bundesregierung ist alarmierend:<br />
Jeder vierte Deutsche ist arm &#8211; oder wird nur durch staatliche Leistungen davor bewahrt. Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wird größer, die Mittelschicht kleiner. Berlin sucht nach Lösungen. Die Union fordert schnelle Entlastungen für Geringverdiener und Mittelschicht, die SPD will Vermögende belasten und dringend Mindestlöhne einführen.</p>
<blockquote><p>Die “Qualitäten“ die der Mittelstand als Wert herausstellen muss, sind: Die Selbstverantwortlichkeit für das eigene Schicksal, die Selbständigkeit der Existenz, der Mut, aus eigener Leistung zu bestehen und sich in einer freien Gesellschaft, einer freien Welt behaupten zu wollen. Alles, was Sie von dieser Freiheit, von diesem Mut zum Leben, von dem Wert der Selbständigkeit und der Individualität der Leistung wegnehmen, wird nicht zu einer Stütze für den Mittelstand, sondern zu einem Schlag gegen den Mittelstand (…) Wenn gerade in diesen Schichten unseres Volkes der Mut, aus eigener Kraft zu bestehen zu wollen, durch die eigene Leistung sich zu bewahren, verlorengeht, dann bleibt von dem Mittelstand wirklich nichts anderes übrig als eine Schicht von Menschen, die Schutz verlangen, um etwas besser leben zu können als andere. Aber damit wäre auch der ethische Wert des Mittelstandes verlorengegangen.</p></blockquote>
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		<title>Wenn es den Unternehmen gut geht, geht es auch den Mitarbeitern gut</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 17:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Nutzen und Wert des Unternehmers für Wirtschaft und Gesellschaft denkt Xing-Gründer Lars Hinrichs in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nach: „…unser Elitenverständnis ist: Man hat es geschafft, wenn man Manager von einem großen Konzern ist. Meine Philosophie ist: Man hat es geschafft, wenn man gewagt hat, ein eigenes Unternehmen zu gründen. … Ich kritisiere nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Nutzen und Wert des Unternehmers für Wirtschaft und Gesellschaft denkt Xing-Gründer Lars Hinrichs in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nach: „…unser Elitenverständnis ist: Man hat es geschafft, wenn man Manager von einem großen Konzern ist. Meine Philosophie ist: Man hat es geschafft, wenn man gewagt hat, ein eigenes Unternehmen zu gründen. … Ich kritisiere nicht den Manager an sich, allein seine Intention ist eine völlig andere. Er stellt möglicherweise seine eigene Karriere vor den Erfolg des Unternehmens. Ein Unternehmer kommt nur voran, wenn es dem Unternehmen gut geht. Und wenn es dem Unternehmen gut geht, geht es auch den Mitarbeitern und damit der Gesellschaft gut.&#8221;</p>
<blockquote><p>Wir wollen in Deutschland mehr <a href="http://www.insm-suche.de/search.php?p_search_text=Ludwig+Erhard&amp;p_source_id=17&amp;p_do_search=Suche" target="_blank">Selbständigkeit</a> schaffen, weil wir der Überzeugung sind: je mehr wir Menschen die Möglichkeit geben, aus eigener Kraft und aus eigener Verantwortung tätig zu sein, um so mehr wirken wir den Massenerscheinungen, der Vermassung und Kollektivierung entgegen, und um so besser und um so festgefügter wird unser Staat sein gegenüber der Bedrohung unserer Sicherheit und unserer <a href="http://www.insm-suche.de/search.php?p_search_text=Ludwig+Erhard&amp;p_source_id=17&amp;p_do_search=Suche" target="_blank">Freiheit</a>.</p></blockquote>
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		<title>Schreckgespenst Inflation</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 14:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Energie- und Nahrungspreise treiben die Lebenshaltungskosten nach oben: Bei einer Inflation von 2,8 Prozent haben die Deutschen real immer weniger in der Tasche, manche Produkte verteuern sich sogar um mehr als 100 Prozent. Im Euro-Gebiet schnellt die Teuerungsrate auf den höchsten Wert seit Einführung der Gemeinschaftswährung.
Die Soziale Marktwirtschaft ist ohne eine konsequente Politik der Preisstabilität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Energie- und Nahrungspreise treiben die Lebenshaltungskosten nach oben: Bei einer Inflation von 2,8 Prozent haben die Deutschen real immer weniger in der Tasche, manche Produkte verteuern sich sogar um mehr als 100 Prozent. Im Euro-Gebiet schnellt die Teuerungsrate auf den höchsten Wert seit Einführung der Gemeinschaftswährung.</p>
<blockquote><p>Die Soziale Marktwirtschaft ist ohne eine konsequente Politik der Preisstabilität nicht denkbar. Nur diese Politik gewährleistet auch, dass sich nicht einzelne Bevölkerungskreise zu Lasten anderer bereichern. Denn stabile Preise sind die Grundlage einer sozialen Befriedigung, sind die Grundlage einer organischen Spartätigkeit und die Grundlage der politischen Ordnung.</p></blockquote>
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