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	<title>Erhard schreibt wieder &#187; Europäische Integration</title>
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	<description>2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…</description>
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		<title>Das Engagement der Bürger</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 15:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Gefühl des &#8220;Wir packen das schon&#8221; als einer Mischung aus Trotz, sich selbst und die anderen zu motivieren schreibt Handball-Bundestrainer Harald Brandt in seinem Vorwort zum Buch &#8220;Deutschland zum Selbermachen &#8211; Ideen statt Rotstift&#8220;, herausgegeben von der INSM und dem Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Universität Paderborn.
Das Buch, 160 Seiten stark, erscheint in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschland-zum-selbermachen.de" title="Deutschland zum Selbermachen, INSM-Portal zu bürgerschaftlichem Engagement"><img src="http://www.erhard-schreibt-wieder.de/wp-content/insm-deutschland-zum-selbermachen.thumbnail.jpg" alt="Deutschland zum Selbermachen - INSM startet Website zum bürgerschaftlichen Engagement" align="right" /></a>Vom Gefühl des &#8220;Wir packen das schon&#8221; als einer Mischung aus Trotz, sich selbst und die anderen zu motivieren schreibt Handball-Bundestrainer Harald Brandt in seinem Vorwort zum Buch &#8220;<a href="http://www.deutschland-zum-selbermachen.de" title="Deutschland zum Selbermachen, INSM-Website zum Buch">Deutschland zum Selbermachen &ndash; Ideen statt Rotstift</a>&#8220;, herausgegeben von der INSM und dem <a href="http://forschungszentrum-be.uni-paderborn.de/" title="INSM-Kooperationspartner Forschungszentrum für bürgerschaftliches Engagement">Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Universität Paderborn</a>.</p>
<p>Das Buch, 160 Seiten stark, erscheint in Kürze und ist im Buchhandel erhältlich.  In ihm werden Vereine oder Bürgerinitiativen vorgestellt, die entschieden haben, das kommunale Schwimmbad, die Bibliothek, das Museum selbst zu managen oder die Straßen zu bauen. Alles Aufgaben, die fest im Rathaus lagen &#8211; bis dort der Rotstift zu regieren begann. Die Entscheidung war einfach: das Projekt begraben beziehungsweise auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben &#8211; oder selbst machen. Mit ihrem Engagement, schreibt Brandt, haben die hier porträtierten Menschen das Motto des Buches vorgegeben: Ideen statt Rotstift. Bestellen Sie das Buch <a href="http://www.amazon.de/Deutschland-zum-Selbermachen/dp/3866121482" title="Deutschland zum Selbermachen bei Amazon.de"><strong>Deutschland zum Selbermachen bei Amazon.de</strong></a>.</p>
<blockquote><p>Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: &#8220;Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbstverantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.&#8221;</p></blockquote>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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		<title>Die EU und die Energiepolitik</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 15:05:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission will die Marktmacht der großen Energieversorger beschneiden und verspricht sich davon sinkende Preise zum Wohle der Strom- und Gaskunden in Europa. Die Brüsseler Behörde beschloss heute einen Gesetzesvorschlag, der für mehr Wettbewerb führen soll.
Kernpunkt des Vorschlags ist eine Entflechtung der Konzerne: Die Unternehmen sollen sich von ihren Leitungsnetzen trennen oder diese von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission will die Marktmacht der großen Energieversorger beschneiden und verspricht sich davon sinkende Preise zum Wohle der Strom- und Gaskunden in Europa. Die Brüsseler Behörde beschloss heute einen Gesetzesvorschlag, der für mehr Wettbewerb führen soll.</p>
<p>Kernpunkt des Vorschlags ist eine Entflechtung der Konzerne: Die Unternehmen sollen sich von ihren Leitungsnetzen trennen oder diese von einem unabhängigen Betreiber managen lassen. In einigen EU- Staaten wie etwa Großbritannien sind Produktion und Transport von Energie bereits getrennt. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes rechnete vor, dass die Strompreise vor Steuern für Endverbraucher in Deutschland deutlich höher lägen als in Großbritannien.</p>
<blockquote><p>Es bedeutet wirklich keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass ein auf Verbot gegründetes Kartellgesetz als das unentbehrliche ,wirtschaftliche Grundgesetz&quot; zu gelten hat. Versagt der Staat auf diesem Felde, dann ist es auch bald um die &quot;Soziale Marktwirtschaft&quot; geschehen.</p></blockquote>
<p><strong>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</strong></p>
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		<title>Europa und Sarkozy</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 11:42:26 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute trifft der französische Staatspräsident Nicholas Sarkozy mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Schloss Meseberg zusammen. Unter anderem geht es darum, dass der französische Staatspräsident versuchen will, die Energieunternehmen in seinem Land vor ausländischem Einfluss zu schützen. Erst vor wenigen Tagen arrangierte Sarkozy den Zusammenschluss der staatlichen Gasversorger GDF und Suez und schuf so einen milliardenschweren Großkonzern gegen feindliche Übernahmen. Nun will er die deutsche Firma Siemens aus einer Beteiiglung mit dem französischen Atomkonzern Areva hinausdrängen. Ein neuer nationaler Champion soll auf diese Weise entstehen. Sarkozy stellt sich damit in krassen Gegensatz zur liberalen Industriepolitik der EU-Kommission.</p>
<blockquote><p>Jeder Staat hat es versucht, in der Isolierung die Not zu überwinden; alle haben sich mehr oder minder stark gegenüber der übrigen Welt abzuriegeln versucht. (&#8230;) Gott sei es gedankt, daß wir diese Wahl überhaupt nicht mehr haben. Wir können, wenn sich die Lage wieder einmal verschlechtern sollte, nicht noch einmal diesen verderblichen Weg gehen. Wir sind schon zu integriert, als daß ein Zurückweichen möglich wäre; wir können nur nach vorne durchstoßen, und tatsächlich führt uns auch dieser Weg allein zu fruchtbaren Lösungen. Es ist offenkundig, daß, so wie sich nur im größeren Raum die Arbeitsteilung richtig entfalten kann, nur auch dort sich wirtschaftliche Strömungen und Spannungen ausgleichen lassen. In der Enge wirkt dagegen jede Erschütterung fast tödlich. Je stärker sich aber ein gemeinsamer Markt integriert, je mehr wir das Bewußtsein einer gemeinsamen Aufgabe und Verantwortung in uns tragen, um so leichter kommen wir über Widrigkeiten solcher Art hinweg.</p></blockquote>
<p><strong>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</strong></p>
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		<title>Wider die Stromkartelle!</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 08:44:22 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der bisher weitreichendste Eingriff der EU in die europäische Energiebranche: Mit einem umfassenden Gesetzespaket will Energiekommissar Andris Piebalgs die großen Versorger zwingen, die Kontrolle über ihre Leitungsnetze komplett abzugeben. Darüber hinaus plant Piebalgs eine strenge Preisaufsicht über den Großhandel mit Strom und Gas. Außerdem sollen die Aufsichtsbehörden erheblich mehr Macht bekommen und auf europäischer Ebene zu einer neuen Kontrollagentur zusammengefasst werden. Die Brüsseler Kommission will das Paket, das von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes maßgeblich mitgestaltet worden sei, voraussichtlich am 19. September offiziell auf den Weg bringen. Begründet wird der radikale Eingriff mit massiven Wettbewerbsmängeln auf den Energiemärkten.</p>
<blockquote><p>Nach meiner Auffassung beinhaltet die Soziale Marktwirtschaft eben nicht die Freiheit der Unternehmer, durch Kartellabmachungen die Konkurrenz auszuschalten; sie beinhaltet vielmehr die Verpflichtung, sich durch eigene Leistung im Wettbewerb mit den Konkurrenten die Gunst des Verbrauchers zu verdienen. Nicht der Staat hat darüber zu entscheiden, wer im Markt obsiegen soll, aber auch nicht eine unternehmerische Organisation wie ein Kartell, sondern ausschließlich der Verbraucher Qualität und Preis bestimmen Art und Richtung der Produktion, und nur nach diesen Kriterien vollzieht sich auf der privatwirtschaftlichen Ebene die Auslese.</p></blockquote>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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		<title>Deutsche Grenzhürden</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 12:36:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gerade einmal 456 Spitzenkräfte aus dem Ausland fanden im vergangenen Jahr den Weg nach Deutschland. Um hierzulande arbeiten zu können mussten sie ein Mindesteinkommen von 85000 Euro vorweisen. Ob diese Hürde für mehr qualifizierte Einwanderung herabgesetzt werden soll wird in der Politik heftig debattiert. Darf sich die Deutschland in Zeiten der Globalisierung derart abschotten?
Die nationalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade einmal 456 Spitzenkräfte aus dem Ausland fanden im vergangenen Jahr den Weg nach Deutschland. Um hierzulande arbeiten zu können mussten sie ein Mindesteinkommen von 85000 Euro vorweisen. Ob diese Hürde für mehr qualifizierte Einwanderung herabgesetzt werden soll wird in der Politik heftig debattiert. Darf sich die Deutschland in Zeiten der Globalisierung derart abschotten?</p>
<blockquote><p>Die nationalen Volkswirtschaften rücken nicht nur innerhalb der EWG zu einem gemeinsamen Markt zusammen, sondern alle Märkte der freien Welt werden freier und offener. Durch Gesetz und internationale freie Verträge ist es uns &#8211; glücklicherweise möchte ich sagen &#8211; versagt, durch mengenmäßige Beschränkungen, Zollmanipulationen oder andere diskriminierende Praktiken die Freizügigkeit einzudämmen. Ja, vom Standpunkt der Güterversorgung gibt es letzten Endes gar keinen nationalen Markt mehr, denn alle Volkswirtschaften müssen sich auf allen Märkten in freiem Wettbewerb bewähren. (&#8230;) In der weltpolitischen Ordnung, in der wir leben, gibt es keine Vollbeschäftigung ohne Leistungsbewährung; ein Volk, das diesem Gesetz entfliehen möchte, fällt in die Primitivität zurück und kann nicht länger am Fortschritt teilhaben.</p></blockquote>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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		<title>Die Zukunft Europas</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 22:00:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Polen, die Quadratwurzel und die Zukunft Europas &#8211; wer sich in diesen Tagen das politische Geschehen kurz vor dem Europa-Gipfel unter der Ägide Angela Merkels vergegenwärtigt, ahnt, wie schwer der politische Zusammenschluss Europas wird.
Es ist fast etwas gespenstisch zu sehen, dass wir ferner liegende Länder oder die afrikanischen Gebiete zu assoziieren vermögen, dass Verbindungen dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Polen, die Quadratwurzel und die Zukunft Europas &ndash; wer sich in diesen Tagen das politische Geschehen kurz vor dem Europa-Gipfel unter der Ägide Angela Merkels vergegenwärtigt, ahnt, wie schwer der politische Zusammenschluss Europas wird.</p>
<blockquote><p>Es ist fast etwas gespenstisch zu sehen, dass wir ferner liegende Länder oder die afrikanischen Gebiete zu assoziieren vermögen, dass Verbindungen dieser Art sich bis nach Iran erstrecken &ndash; aber für das, was uns am nächsten liegt, nämlich für die unmittelbar benachbarten europäischen Länder, sollten wir nicht die rettende, die einigende Formel finden. Es ist einfach undenkbar, das, was nach Kultur, Geschichte und Zukunft zusammengehört, getrennt zu halten. (&#8230;) Wie aber kommen wir weiter? Wenn Sie die politische Situation nur an Vertragstexten oder nach den Spielregeln beurteilen wollen, wie sie in der EU vorherrschen, dann mögen Pessimisten der Meinung sein &ndash; ja, vielleicht halten sie sich sogar für Realisten &#8211; , dass es im Augenblick keinen Ansatzpunkt für eine Verständigung gäbe. Das mag für heute gelten. Aus meiner Sicht aber stellt sich die europäische Einigung und Versöhnung als ein geschichtsnotwendiger Prozess dar, der auch nicht durch ärgerliche Zwischenfälle aufzuhalten ist.</p></blockquote>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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		<title>Das Erbe Europas</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 22:00:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der EU-Gipfel und damit das Ende der deutschen Ratspräsidentschaft werfen ihre Schatten voraus. Dunkle Schatten! Europa bewegt sich nicht. Ludwig Erhard war nie ein großer Freund der EU, aber
es geht heute nicht mehr allein um Europa, sondern um dessen weltweite Beziehung und um seine geistige Haltung gegenüber den Problemen und dem geschichtlichen Sein aller Völker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der EU-Gipfel und damit das Ende der deutschen Ratspräsidentschaft werfen ihre Schatten voraus. Dunkle Schatten! Europa bewegt sich nicht. Ludwig Erhard war nie ein großer Freund der EU, aber</p>
<blockquote><p>es geht heute nicht mehr allein um Europa, sondern um dessen weltweite Beziehung und um seine geistige Haltung gegenüber den Problemen und dem geschichtlichen Sein aller Völker dieser Erde. Ich kann es nicht oft genug wiederholen, dass so manche, die sich aus einer europäischen Augenblickssituation heraus so gern als modern dünken, in Wahrheit altmodischen Vorstellungen eines verklausulierten Interessenausgleichs zwischen in sich wirtschaftlich isolierten und dabei doch politisch zusammengehörigen Großräumen huldigen.</p></blockquote>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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		<title>Es fehlt an Ordnungsdenken</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 22:00:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Neoliberalismus der Union sei eine Ideologie ohne Erdung, hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck in einem Interview gesagt. Nun ja, darüber sollte man in der Tat diskutieren. Nicht darüber, ob und inwieweit die Union neo-liberal ist. Ludwig Erhard würde heute vielleicht behaupten, die Union sei alles: liberal, konservativ, modern und sozial. Das muss sie auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Neoliberalismus der Union sei eine Ideologie ohne Erdung, hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck in einem Interview gesagt. Nun ja, darüber sollte man in der Tat diskutieren. Nicht darüber, ob und inwieweit die Union neo-liberal ist. Ludwig Erhard würde heute vielleicht behaupten, die Union sei alles: liberal, konservativ, modern und sozial. Das muss sie auch sein als Volkspartei. Das ist ihr Vorteil, aber eben vielleicht auch ein großer Nachteil: die Union ist nichts mehr richtig. Eine solche Diskussion würde also viel Klärendes für die CDU erbringen und auch die Arbeit der großen Koalition weiter voranbringen. Denn was das Ordnungsdenken in der Marktwirtschaft angeht, hat Erhard in der Festschrift zum 90. Geburtstag von Ludwig von Mises bereits einiges gesagt, was heute erst recht wieder Gültigkeit haben sollte:</p>
<blockquote><p>Das Ordnungsdenken des Wettbewerbs hat nicht zuletzt dank der durch die Freiburger Schule gewonnenen Erkenntnisse wieder einen besten Standort innerhalb der freien Marktwirtschaft zugewiesen bekommen &ndash; ja, der Wettbewerb oder genauer gesagt die sozialen Auswirkungen des nicht mehr beliebig manipulierbaren Wettbewerbs haben nach dem politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch in Deutschland jenem Ordnungsdenken im System der Sozialen Marktwirtschaft auch politischen Gehalt gegeben. Und ein weiteres Element kennzeichnet trotz geistiger Verwandtschaft den Unterschied zwischen jenem ursprünglichen liberalistischen Denken und dem modernen Geist der Marktwirtschaft &ndash; im besonderen der Sozialen Marktwirtschaft -, dass für diese Ordnung nicht nur technisch-automatisch wirkende Verfahren des Marktausgleichs, sondern nicht zuletzt geistige und sittliche Vorstellungen bestimmend sind. Wäre es nur dies, dass das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage über die freie Preisbildung vollzogen werden soll, dann würde das zur Rechtfertigung oder gedanklichen Ausfüllung einer gesellschaftlichen Ordnung nicht ausreichen. Die Obersätze sind sittlicher Art und lassen uns fragen, ob und inwieweit sich eine Obrigkeit oder ein staatlich privilegiertes Kollektiv das Recht anmaßen darf, trotz Anerkennung übergeordneter Gemeinschaftsaufgaben die individuelle Freiheit willkürlich oder gar aufzuheben.</p></blockquote>
<p>Vielleicht hat Kurt Beck ja das gemeint. Nachdenken darüber würde sich in jedem Fall lohnen. Aber, ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass Kurt Beck so weit gedacht hat.</p>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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		<title>Gegen die Kartelle</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 22:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Strompreise sollen steigen. Bis zu 30 Prozent mehr sollen Stromkunden schon ab dem 1. Juli bezahlen müssen. Und das alles, weil wir es in Europa bei der Gewinnung von Energie faktisch mit nationalen Kartellen zu tun haben! Dabei hat Ludwig Erhard als Direktor des Wirtschaftsrates schon im Text des &#8220;Gesetzes über die Leitsätze für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strompreise sollen steigen. Bis zu 30 Prozent mehr sollen Stromkunden schon ab dem 1. Juli bezahlen müssen. Und das alles, weil wir es in Europa bei der Gewinnung von Energie faktisch mit nationalen Kartellen zu tun haben! Dabei hat Ludwig Erhard als Direktor des Wirtschaftsrates schon im Text des &#8220;Gesetzes über die Leitsätze für die Bewirtschaftung und Preispolitik nach der Geldreform&#8221; vom 24. Juni 1948 in Abschnitt II gesagt:</p>
<blockquote><p>Soweit der Staat den Verkehr mit Waren und Leistungen nicht regelt, ist dem Grundsatz des Leistungswettbewerbs Geltung zu verschaffen. Bilden sich wirtschaftliche Monopole, so sind sie zu beseitigen und bis dahin der staatlichen Aufsicht zu unterstellen. Der Entwurf eines dahingehenden deutschen Gesetzes ist dem Wirtschaftsrat vorzulegen.</p></blockquote>
<p>Dem hat das erste deutsche Nachkriegsparlament mit großer Mehrheit zugestimmt. Bei aller Mannigfaltigkeit der Erscheinungen, der Aufgaben und Zielsetzungen und trotz der unendlich vielen Nuancierungen und Schattierungen in der praktischen Handhabung der Kartellpolitik kann doch nichts darüber hinwegtäuschen, dass alle Marktabreden, insbesondere auf dem Felde der Preise, in letzter Konsequenz eine irgendwie geartete Beschränkung des Wettbewerbs zum Ziele haben. Erhard schreibt in &#8220;Wohlstand für Alle&#8221;:</p>
<blockquote><p>In meinen Augen bedeuten all diese Versuche eine Sünde wider den heiligen Geist des Lebens, dessen innerstes Wesen Wandlung, Bewegung und Entfaltung ist und sich deshalb den plumpen Mitteln der planwirtschaftlichen Regulierung und Stabilisierung versagt.</p></blockquote>
<p>Auf dem CDU-Parteitag in Goslar, am 22. Oktober 1950, bezeichnete Erhard das deutsche Kartellgesetz als das Kernstück der sozialen Marktwirtschaft, wobei &#8220;die privatwirtschaftliche Ausnutzung von organisatorisch oder juristisch begründeten Machtpositionen zugunsten eines freien Leistungswettbewerbs unterbunden und der Bundesregierung das Instrument eines wirksamen Vorgehens gegen offene und versteckte Preisabreden an die Hand gegeben werden soll.&#8221; </p>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
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