<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erhard schreibt wieder &#187; Wirtschaftswachstum</title>
	<atom:link href="http://www.ludwig-erhard-insm.de/tag/wirtschaftswachstum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de</link>
	<description>2009 wird das Grundgesetz 60 und Deutschland feiert zum 20. mal seine Wiedervereinigung. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das „Wirtschaftswunder“ und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt. Ludwig Erhard war der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft und hat sie als Politiker durchgesetzt. Eigentlich sollte Erhard in Zeiten wie diesen deshalb heute wieder in aller Munde sein. Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Jun 2009 13:51:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Regierung beschließt Konjunkturpaket</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/11/05/regierung-beschliest-konjunkturpaket/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/11/05/regierung-beschliest-konjunkturpaket/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 17:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/11/05/regierung-beschliest-konjunkturpaket/</guid>
		<description><![CDATA[Das heute beschlossene Paket beinhaltet steuerliche Erleichterungen für Kommunen, Hausbesitzer, Autokäufer und Unternehmer, wodurch die ursprünglichen Pläne für einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Die Regierung erhofft sich, dass in den nächsten zwei Jahren Investitionen von 50 Milliarden Euro angestoßen und rund eine Million Jobs gesichert werden. Dafür sollen die öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das heute beschlossene Paket beinhaltet steuerliche Erleichterungen für Kommunen, Hausbesitzer, Autokäufer und Unternehmer, wodurch die ursprünglichen Pläne für einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Die Regierung erhofft sich, dass in den nächsten zwei Jahren Investitionen von 50 Milliarden Euro angestoßen und rund eine Million Jobs gesichert werden. Dafür sollen die öffentlichen Haushalte in den nächsten zwei Jahren noch einmal 12 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Das Konjunkturpaket stößt in Wirtschaft, Opposition und Teilen der Koalition auf Kritik: Christian Dreger, Konjunkturexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), rät der Bundesregierung vom Konjunkturprogramm ab und fordert weiter die Konsolidierung des Haushaltes.</p>
<blockquote><p>Es ist (&#8230;) nicht Aufgabe des Staates, unmittelbar in die Wirtschaft einzugreifen; jedenfalls nicht so lange, als die Wirtschaft selbst diesen Eingriff nicht herausfordert.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/11/05/regierung-beschliest-konjunkturpaket/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kerninflation, Standardinflation, Vermögensinflation?</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/07/25/kerninflation-standardinflation-vermogensinflation/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/07/25/kerninflation-standardinflation-vermogensinflation/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 14:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/07/25/kerninflation-standardinflation-vermogensinflation/</guid>
		<description><![CDATA[Finanzexperten streiten über die Natur der aktuellen, weltweiten Inflation (siehe heutiges Handelsblatt). Ob Kern-, Standard- oder Vermögensinflation vorliegt, ist dabei nicht nur von akademischer Relevanz, sondern entscheidend für die Reaktion der Notenbanken: Im Falle eines Anstiegs der Verbraucherpreise (Kerninflation) wäre eine restriktive Geldpolitik geboten, wohingegen Notenbanken nur begrenzt gegen einen durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise vorgehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Finanzexperten streiten über die Natur der aktuellen, weltweiten Inflation (siehe heutiges Handelsblatt). Ob Kern-, Standard- oder Vermögensinflation vorliegt, ist dabei nicht nur von akademischer Relevanz, sondern entscheidend für die Reaktion der Notenbanken: Im Falle eines Anstiegs der Verbraucherpreise (Kerninflation) wäre eine restriktive Geldpolitik geboten, wohingegen Notenbanken nur begrenzt gegen einen durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise vorgehen könnten (Standarddefinition). Das Vorliegen einer Vermögensinflation schließlich würde mehr Beachtung für die Kapitalmärkte erfordern.<br />
Mit ihrer Linie, das Geld so knapp wie möglich zu halten, ohne Kapitalmärkte und Konjunktur zu beschädigen, schenkt die Europäische Zentralbank derzeit allen drei Definitionen die gebührende Beachtung. Vor diesem Hintergrund kann auch die aktuelle Debatte auf europäischer Ebene über Inflationsziele nachdenklich stimmen, in der unter anderem eine lockerere Geldpolitik im Interesse der Konjunktur gefordert wird.</p>
<blockquote><p>Die Inflation muss vielmehr als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird. […] Eng damit zusammen hängt die Illusion, dass die Inflation wachstumsfördernd und somit Garant der Arbeitsplätze sei.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/07/25/kerninflation-standardinflation-vermogensinflation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freie Preisbildung für Löhne und Waren</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/05/09/freie-preisbildung-fur-lohne-und-waren/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/05/09/freie-preisbildung-fur-lohne-und-waren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 09:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole G. Putna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/05/09/freie-preisbildung-fur-lohne-und-waren/</guid>
		<description><![CDATA[
Ludwig Erhard, der Begründer der Sozialen Marktwirtschaft, hat als einer der Ersten die Grundlagen einer gesunden Wirtschaft erkannt: Damit sie wachsen und gedeihen kann, muss der Staat die freie Preisbildung des Marktes respektieren. Das gilt sowohl für Waren als auch für Löhne und Gehälter. Denn nur wenn sich die Preise durch Angebot und Nachfrage selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.ludwig-erhard-insm.de/wp-content/anzeige_preisbildung-2.jpg" alt="anzeige_preisbildung-2.jpg" /></p>
<p>Ludwig Erhard, der Begründer der Sozialen Marktwirtschaft, hat als einer der Ersten die Grundlagen einer gesunden Wirtschaft erkannt: Damit sie wachsen und gedeihen kann, muss der Staat die freie Preisbildung des Marktes respektieren. Das gilt sowohl für Waren als auch für Löhne und Gehälter. Denn nur wenn sich die Preise durch Angebot und Nachfrage selbst regulieren, kann sich die Wirtschaft entfalten und so mehr Arbeitsplätze und Wohlstand für alle schaffen. Weiter Informationen unter <a href="http://www.insm.de/">www.insm.de</a></p>
<blockquote><p>Eine gesunde Wirtschaft kann auf die freie Preisbildung nicht verzichten</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/05/09/freie-preisbildung-fur-lohne-und-waren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die geistige Verwirrung der Linken</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/02/27/die-geistige-verwirrung-der-linken/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/02/27/die-geistige-verwirrung-der-linken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Sicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialversicherungsbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer- & Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/02/27/die-geistige-verwirrung-der-linken/</guid>
		<description><![CDATA[Auf Unternehmen und Steuerzahler kommen Mehrausgaben in Milliardenhöhe zu, sollten die Forderungen der Linkspartei umgesetzt werden. Das hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) errechnet. Einer der größten Kostentreiber: die von der Linkspartei geforderte Anhebung von Hartz IV auf 420 Euro/Monat (derzeit: 347 Euro). Das würde zu Mehrkosten von 5 Milliarden Euro/Jahr führen.
Auch auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Unternehmen und Steuerzahler kommen Mehrausgaben in Milliardenhöhe zu, sollten die Forderungen der Linkspartei umgesetzt werden. Das hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) errechnet. Einer der größten Kostentreiber: die von der Linkspartei geforderte Anhebung von Hartz IV auf 420 Euro/Monat (derzeit: 347 Euro). Das würde zu Mehrkosten von 5 Milliarden Euro/Jahr führen.</p>
<p>Auch auf dem Arbeitsmarkt hätte das Pogramm der Linken verheerende Folgen. Die geforderte Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von mind. 8 Euro/Stunde gefährdet laut DIHK mehr als 2 Millionen Jobs. Am teuersten sind die Energiepläne der Linken. Die geplante Verstaatlichung aller Strom- und Gasnetze würde nach Schätzungen 120 Milliarden Euro verschlingen – fast die Hälfte des Bundeshaushalts!</p>
<blockquote><p>&#8220;Weniger arbeiten&#8221;, &#8220;besser leben&#8221;, &#8220;mehr verdienen&#8221;, &#8220;schneller zu Reichtum gelangen&#8221;, über Steuern klagen, aber dem Staat höhere Leistungen abverlangen &#8211; das alles kennzeichnet zusammen eine geistige Verirrung und Verwirrung, die kaum noch zu überbieten ist und die, auf die Spitze getrieben, die Grundfesten unserer gesellschaftlichen Ordnung zu zerstören geeignet wäre.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2008/02/27/die-geistige-verwirrung-der-linken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir brauchen keine Schaukelpolitik&#8221;</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/12/20/wir-brauchen-keine-schaukelpolitik/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/12/20/wir-brauchen-keine-schaukelpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 13:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reformpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Sicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer- & Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/12/20/wir-brauchen-keine-schaukelpolitik/</guid>
		<description><![CDATA[Der „Wirtschaftsweise“ Professor Bert Rürup hat die Bundesregierung davor gewarnt, wirtschaftliche Reformen wieder rückgängig zu machen. „Die Politik ist dabei, die Reformdividende wieder zu verspielen“, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung.
Wir wollen keine Politik des Augenzwinkerns, keine Schaukelpolitik und keine Unklarheiten: Wir brauchen im Innern und nach außen das Vertrauen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Wirtschaftsweise“ Professor Bert Rürup hat die Bundesregierung davor gewarnt, wirtschaftliche Reformen wieder rückgängig zu machen. „Die Politik ist dabei, die Reformdividende wieder zu verspielen“, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung.</p>
<blockquote><p>Wir wollen keine Politik des Augenzwinkerns, keine Schaukelpolitik und keine Unklarheiten: Wir brauchen im Innern und nach außen das Vertrauen in die Zielstrebigkeit unserer Politik. In der Struktur einer Vokswirtschaft spiegelt sich ja nicht zuletzt auch die geistige und moralische Haltung der Völker und ihrer Regierungen wider.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/12/20/wir-brauchen-keine-schaukelpolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verteilungspolitiker</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/11/28/verteilungspolitiker/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/11/28/verteilungspolitiker/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 10:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer- & Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erhard-schreibt-wieder.de/2007/11/28/verteilungspolitiker/</guid>
		<description><![CDATA[Aussprache über den nächsten Bundeshaushalt im Bundetsag: Grünen-Fraktionschefin Renate Künast wirft der großen Koalition vor, ein &#8220;Totalausfall&#8221; zu sein, der auf Kosten künftiger Generationen gehe. Trotz Steuermehreinnahmen von 50 Milliarden Euro in den vergangenen zwei Jahren sei die Neuverschuldung nur um 28 Milliarden Euro gesenkt worden, kritisierte Künast am Mittwoch bei der Aussprache über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aussprache über den nächsten Bundeshaushalt im Bundetsag: Grünen-Fraktionschefin Renate Künast wirft der großen Koalition vor, ein &#8220;Totalausfall&#8221; zu sein, der auf Kosten künftiger Generationen gehe. Trotz Steuermehreinnahmen von 50 Milliarden Euro in den vergangenen zwei Jahren sei die Neuverschuldung nur um 28 Milliarden Euro gesenkt worden, kritisierte Künast am Mittwoch bei der Aussprache über den Kanzleretat im Bundestag. Dem Regierungsbündnis aus Union und SPD hielt sie vor: &#8220;Das ist nicht sanieren, sondern Sie leben über den Durst und auf Kosten nachfolgender Generationen.&#8221; </p>
<blockquote><p>Die Lösung liegt eben nicht in der Division, sondern in der Multiplikation des Sozialprodukts. Diejenigen, die ihre Aufmerksamkeit den Verteilungsproblemen widmen, werden immer wieder zu dem Fehler verleitet, mehr verteilen zu wollen, als die Volkswirtschaft nach Massgabe der Produktivität herzugeben in der Lage ist.</p>
<p>&#8220;Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/11/28/verteilungspolitiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Staat, die Freiheit und die Nettolöhne</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/25/der-staat-die-freiheit-und-die-nettolohne/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/25/der-staat-die-freiheit-und-die-nettolohne/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 15:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Sicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialversicherungsbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erhard-schreibt-wieder.de/archiv/69</guid>
		<description><![CDATA[Die Nettoreallöhne der Arbeitnehmer sind 2006 auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, forderte deshalb Lohnerhöhungen, die deutlich über der Inflationsrate liegen. Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) bekräftigte seine Forderung nach einem Mindestlohn. Einer Statistik des Bundesarbeitsministeriums zufolge lag der so genannte Nettorealverdienst 2006 bei durchschnittlich 15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nettoreallöhne der Arbeitnehmer sind 2006 auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, forderte deshalb Lohnerhöhungen, die deutlich über der Inflationsrate liegen. Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) bekräftigte seine Forderung nach einem Mindestlohn. Einer Statistik des Bundesarbeitsministeriums zufolge lag der so genannte Nettorealverdienst 2006 bei durchschnittlich 15 845 Euro. 1992 hatte ein Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben und bei Berücksichtigung der Preisentwicklung noch 17 251 Euro erhalten. Wesentlicher Grund für die gesunkenen Nettoreallöhne ist die gestiegene Steuer- und Abgabenlast. 1992 musste ein Durchschnittsverdiener Abzüge von 6889 Euro hinnehmen; 2006 flössen 9291 Euro an Sozialkassen und Fiskus.</p>
<blockquote><p>Wir können so reich werden, wie wir wollen; wir werden im Grunde genommen immer ärmer, immer unsicherer, immer abhängiger. Damit verlieren wir auch das Gefühl für den Wert und für die Würde der Persönlichkeit, und am Schluss, wenn niemand mehr ganz aus sich heraus Sicherheit gewinnen kann, dann überantworten wir als ganzes Volk unsere Zukunft, unser Leben, unser Schicksal dem Staat. Zuletzt werden wir dann alle Sozialrentner, so wohlhabend wir auch sein werden!</p></blockquote>
<p><strong>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/25/der-staat-die-freiheit-und-die-nettolohne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Engagement der Bürger</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/24/das-engagement-der-burger/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/24/das-engagement-der-burger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 15:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland zum Selbermachen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reformpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Sicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer- & Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erhard-schreibt-wieder.de/archiv/67</guid>
		<description><![CDATA[Vom Gefühl des &#8220;Wir packen das schon&#8221; als einer Mischung aus Trotz, sich selbst und die anderen zu motivieren schreibt Handball-Bundestrainer Harald Brandt in seinem Vorwort zum Buch &#8220;Deutschland zum Selbermachen &#8211; Ideen statt Rotstift&#8220;, herausgegeben von der INSM und dem Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Universität Paderborn.
Das Buch, 160 Seiten stark, erscheint in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschland-zum-selbermachen.de" title="Deutschland zum Selbermachen, INSM-Portal zu bürgerschaftlichem Engagement"><img src="http://www.erhard-schreibt-wieder.de/wp-content/insm-deutschland-zum-selbermachen.thumbnail.jpg" alt="Deutschland zum Selbermachen - INSM startet Website zum bürgerschaftlichen Engagement" align="right" /></a>Vom Gefühl des &#8220;Wir packen das schon&#8221; als einer Mischung aus Trotz, sich selbst und die anderen zu motivieren schreibt Handball-Bundestrainer Harald Brandt in seinem Vorwort zum Buch &#8220;<a href="http://www.deutschland-zum-selbermachen.de" title="Deutschland zum Selbermachen, INSM-Website zum Buch">Deutschland zum Selbermachen &ndash; Ideen statt Rotstift</a>&#8220;, herausgegeben von der INSM und dem <a href="http://forschungszentrum-be.uni-paderborn.de/" title="INSM-Kooperationspartner Forschungszentrum für bürgerschaftliches Engagement">Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Universität Paderborn</a>.</p>
<p>Das Buch, 160 Seiten stark, erscheint in Kürze und ist im Buchhandel erhältlich.  In ihm werden Vereine oder Bürgerinitiativen vorgestellt, die entschieden haben, das kommunale Schwimmbad, die Bibliothek, das Museum selbst zu managen oder die Straßen zu bauen. Alles Aufgaben, die fest im Rathaus lagen &#8211; bis dort der Rotstift zu regieren begann. Die Entscheidung war einfach: das Projekt begraben beziehungsweise auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben &#8211; oder selbst machen. Mit ihrem Engagement, schreibt Brandt, haben die hier porträtierten Menschen das Motto des Buches vorgegeben: Ideen statt Rotstift. Bestellen Sie das Buch <a href="http://www.amazon.de/Deutschland-zum-Selbermachen/dp/3866121482" title="Deutschland zum Selbermachen bei Amazon.de"><strong>Deutschland zum Selbermachen bei Amazon.de</strong></a>.</p>
<blockquote><p>Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: &#8220;Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbstverantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.&#8221;</p></blockquote>
<p>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/24/das-engagement-der-burger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die EU und die Energiepolitik</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/19/die-eu-und-die-energiepolitik/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/19/die-eu-und-die-energiepolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 15:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erhard-schreibt-wieder.de/archiv/66</guid>
		<description><![CDATA[Die EU-Kommission will die Marktmacht der großen Energieversorger beschneiden und verspricht sich davon sinkende Preise zum Wohle der Strom- und Gaskunden in Europa. Die Brüsseler Behörde beschloss heute einen Gesetzesvorschlag, der für mehr Wettbewerb führen soll.
Kernpunkt des Vorschlags ist eine Entflechtung der Konzerne: Die Unternehmen sollen sich von ihren Leitungsnetzen trennen oder diese von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission will die Marktmacht der großen Energieversorger beschneiden und verspricht sich davon sinkende Preise zum Wohle der Strom- und Gaskunden in Europa. Die Brüsseler Behörde beschloss heute einen Gesetzesvorschlag, der für mehr Wettbewerb führen soll.</p>
<p>Kernpunkt des Vorschlags ist eine Entflechtung der Konzerne: Die Unternehmen sollen sich von ihren Leitungsnetzen trennen oder diese von einem unabhängigen Betreiber managen lassen. In einigen EU- Staaten wie etwa Großbritannien sind Produktion und Transport von Energie bereits getrennt. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes rechnete vor, dass die Strompreise vor Steuern für Endverbraucher in Deutschland deutlich höher lägen als in Großbritannien.</p>
<blockquote><p>Es bedeutet wirklich keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass ein auf Verbot gegründetes Kartellgesetz als das unentbehrliche ,wirtschaftliche Grundgesetz&quot; zu gelten hat. Versagt der Staat auf diesem Felde, dann ist es auch bald um die &quot;Soziale Marktwirtschaft&quot; geschehen.</p></blockquote>
<p><strong>Erhard-schreibt-wieder ist ein Angebot der Inititiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/19/die-eu-und-die-energiepolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Ordnungspolitische Kommentar &#8211; Warum zahlen? Oder: Lassen sich Rundfunkgebühren rechtfertigen?</title>
		<link>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/12/der-ordnungspolitische-kommentar-warum-zahlen-oder-lassen-sich-rundfunkgebuhren-rechtfertigen/</link>
		<comments>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/12/der-ordnungspolitische-kommentar-warum-zahlen-oder-lassen-sich-rundfunkgebuhren-rechtfertigen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[INSM]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erhard-schreibt-wieder.de/archiv/63</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat der Rundfunkgebührenklage von ARD, ZDF und Deutschlandradio in weiten Teilen stattgegeben. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mögen dieses Urteil begrüßen. Für Rundfunk- und Fernsehzuschauer dürfte klar sein: Die nächste Gebührenerhöhung kommt bestimmt. Ordnungspolitisch lassen sich staatlich festgelegte Rundfunkgebühren allerdings kaum rechtfertigen, wie der folgende &#8220;Ordnungspolitische Kommentar&#8221; von Susanne Kochskämper zeigt. Wir veröffentlichen ihn mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat der Rundfunkgebührenklage von ARD, ZDF und Deutschlandradio in weiten Teilen stattgegeben. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mögen dieses Urteil begrüßen. Für Rundfunk- und Fernsehzuschauer dürfte klar sein: Die nächste Gebührenerhöhung kommt bestimmt. Ordnungspolitisch lassen sich staatlich festgelegte Rundfunkgebühren allerdings kaum rechtfertigen, wie der folgende &#8220;Ordnungspolitische Kommentar&#8221; von Susanne Kochskämper zeigt. Wir veröffentlichen ihn mit freundlicher Genehmigung des <a href="http://www.iwp.uni-koeln.de" title="Institut für Wirtschaftspolitik der Universität zu Köln">Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln</a>. Hier können Sie <a href="http://iwp.uni-koeln.de/DE/Publikationen/komment/pdf-Dateien/OK06___07.pdf" title="Ordnungspolitischer Kommentar zum Thema Rundfunkgebühren als PDF herunterladen">den Kommentar als PDF herunterladen</a>.</p>
<p><em><strong>Der Ordnungspolitische Kommentar &#8211; Warum zahlen? Oder: Lassen sich Rundfunkgebühren rechtfertigen?</strong></em></p>
<p><em>Von Susanna Kochskämper</em></p>
<p><em>&#8220;Ihre Gebühren machen ein unabhängiges Programm erst möglich.&#8221; Mit diesem Satz wirbt die GEZ auf ihrer Homepage für die Rundfunkgebühren. Gemeint ist wahrscheinlich &#8220;unabhängig von staatlicher Einflussnahme&#8221; &ndash; lesen könnte man es auch als &#8220;unabhängig von Ihren Wünschen, denn Sie müssen es finanzieren, egal ob es Ihnen gefällt&#8221;.</em></p>
<p><em>Vielleicht überspitzt, aber diese Aussage findet sich implizit im Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Februar 1994: &#8220;[Die Gebührenfinanzierung] erlaubt es ihm [dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk] unabhängig von Einschaltquoten [...] ein Programm anzubieten, das den verfassungsrechtlichen Anforderungen gegenständlicher und meinungsmäßiger Vielfalt entspricht. [...] in der Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung mit Rundfunkprogrammen [...] findet die Gebührenfinanzierung ihre Rechtfertigung&#8221; (vgl. BVerfGE 90, 60 &ndash; 8. Rundfunkentscheidung).</em></p>
<p><em>Gut, nicht der Staat entscheidet, was gesendet wird &ndash; aber der Bürger anscheinend auch nicht. Denn außer den Einschaltquoten gibt es keinen Maßstab für ein Programm, das die Bürger auch wirklich empfangen möchten. Gleichzeitig können die Bürger auch nicht über die Höhe der &#8220;Grundversorgung&#8221; entscheiden: Für jeden Bürger, der Rundfunk und Fernsehen empfangen möchte &ndash; inzwischen ist sogar die Nutzung des Internets hinzugetreten &ndash; wird automatisch der öffentlich-rechtliche Rundfunk bereitgestellt, egal, ob er ihn tatsächlich empfangen und konsumieren möchte. Außerdem ist er verpflichtet, einheitlich vorgegebene Gebühren zu zahlen, mit denen (größtenteils) die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten finanziert werden und deren Höhe unabhängig von Einschaltquoten und damit unabhängig von der tatsächlichen Nutzung erhoben werden.</em></p>
<p><em>Qualität, Quantität und Preis werden also nicht durch die Nachfrage, sondern unabhängig davon bestimmt. Dies bedarf einer Rechtfertigung &ndash; durch bedeutsame gesellschaftliche Ziele, die auf anderem Wege nicht erreicht werden könnten.</em></p>
<p><em><strong>Rechtfertigung &#8220;Unabhängigkeit&#8221; und &#8220;Vielfalt&#8221;?</strong></em></p>
<p><em>Ein Argument, das für die gegenwärtige Ausgestaltung des Rundfunkmarktes angeführt wird, ist das der oben bereits kurz angesprochenen &#8220;Unabhängigkeit&#8221;: Rundfunk soll nicht vom Staat bereitgestellt werden, da dieser &ndash; so die Furcht &ndash; das Massenmedium gezielt zur Meinungsbildung und damit zum Machtmissbrauch einsetzen könnte. Dieses durchaus gerechtfertigte gesellschaftliche Ziel kann jedoch nicht nur durch einen öffentlich-rechtlichen Rundfunks erreicht werden. Denn auch privater Rundfunk ist per Definition unabhängig von staatlicher Einflussnahme und Lenkung. Somit bedarf die gegenwärtige Ausgestaltung des Rundfunkmarktes einer weiteren Rechtfertigung: Wettbewerbstheoretisch muss gezeigt werden, dass ein privater Markt versagen würde.</em></p>
<p><em>Aber ein Markt, auf dem verschiedene Sender um Zuschauer und Zuhörer werben, auf dem die Sender eigenständig Preise für ihr Programm erheben, die durchaus unterschiedlich sein können, und auf dem die Zuschauer nur für die Programme bezahlen, die sie auch tatsächlich empfangen möchten, ist vorstellbar und im Zeitalter des &#8220;Bezahlfernsehens&#8221; auch technisch realisierbar. Marktversagen ist nicht erkennbar. Auch dass der Marktzugang aufgrund der begrenzten Anzahl von Frequenzen beschränkt ist, ist kein Argument gegen die Privatisierung. Die Vergabe der Frequenzen könnte als Versteigerung ausgestaltet werden. Würde diese Versteigerung regelmäßig wiederholt, hätten ebenso neue Sender eine Chance, in den Markt einzutreten. Die Sorge um den Verlust der &#8220;meinungsmäßigen Vielfalt&#8221;, wodurch private Meinungsmacher gesellschaftliches Denken in ihrem Sinne beeinflussen könnten, ist ebenfalls ein weiteres, durchaus gerechtfertigtes gesellschaftliches Ziel. Möglich wäre diese Gefahr durch eine Marktkonzentration oder Monopolisierung des Marktes. Allerdings spricht auch das nicht gegen eine Privatisierung. Denn wie auf jedem anderen Markt sollten Institutionen wie Kartellamt und Monopolkommission auf nationaler sowie die Europäische Kommission auf europäischer Ebene zuständig sein, über den Wettbewerb zu &#8220;wachen&#8221; und entsprechende Fusionen oder Übernahmen wenn nötig zu verhindern. Eher führt der Wettbewerbsvorteil für öffentlichen Rundfunk und Fernsehen durch die Gebühren zu einer Marktkonzentration dort und kann dem Ziel der Vielfalt sogar zuwider laufen.</em></p>
<p><em>Die Regulierung des Rundfunkmarktes in der gegenwärtigen Form ist somit mit den Argumenten Unabhängigkeit und Vielfalt keineswegs zu rechtfertigen. Denn sowohl aus dieser gesellschaftspolitischen als auch aus wettbewerbstheoretischer Sicht lässt sich kein Grund finden, weshalb der Rundfunkmarkt nicht vollständig privatisiert werden sollte.</em></p>
<p><em><strong>Rechtfertigung aus einem &#8220;Bildungsauftrag&#8221;?</strong></em></p>
<p><em>Gegen die vollständige Privatisierung des Rundfunkmarktes und für seine gegenwärtige Regulierung wird noch ein zweites Argument ins Feld geführt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfülle eine Art &#8220;Bildungsauftrag&#8221;, der mit der medialen Grundversorgung einhergehe. Gerne wird hierbei die Qualität des privaten Rundfunks als Vergleich herangezogen und das Szenario eines privatisierten Marktes mit qualitativ schlechten Sendungen entworfen. Hinter diesen Argumenten findet sich, sieht man genauer hin, eine bestimmte Sicht über die eigenen Mitbürger: Überlässt man es den Menschen, selbständig zu entscheiden, was sie sehen und hören möchten, führt dies zu einem Verschwinden von &#8220;qualitativ hochwertigen&#8221; Programmen. Gemeint sind hier, hört man genauer zu, vor allem die so genannten &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221;, die dafür sorgen würden, dass auf so einem Markt wahrscheinlich nur noch &#8220;Unterschichtenfernsehen&#8221; zu sehen wäre. Was &#8220;qualitativ hochwertig&#8221; ist, weiß der Vertreter dieser Argumentation natürlich genau und rechnet sich selbst zu der besseren bildungsnahen Schicht. Die Zwangsfinanzierung ermöglicht zwar keinen Zwangskonsum, setzt jedoch immerhin Preissignale außer Kraft und macht den Konsum unabhängig von der Zahlungsbereitschaft in der Hoffnung, die unmündigen Ignoranten auf diesem Wege zu erreichen.</em></p>
<p><em>Ordnungspolitisch ist diese Sicht nicht zu akzeptieren oder zu rechtfertigen. Sie verstößt gegen die Konsumentensouveränität und damit gegen die Vorstellung, jeder Mensch könne für sich selbst am Besten entscheiden, was ihm nützt und somit, was er nachfragen möchte. Dazu gehört auch die Art und Qualität des Rundfunk- und Fernsehprogramms. Am Rande sei hier zusätzlich erwähnt, dass selbst die &#8220;Zwangsfinanzierung&#8221; und der daraus resultierende Zugang zu öffentlich-rechtlichem Rundfunk noch lange nicht bedeutet, dass das so genannte &#8220;Bildungsangebot&#8221; auch angenommen wird. Wird also letztlich nicht ein Programm, das den selbst ernannten &#8220;Bildungsbürgern&#8221; gefällt, von allen anderen, die es nicht nutzen, mitfinanziert?</em></p>
<p><em><strong>Wichtig: Freier Zugang zu, nicht Bereitstellung von &#8220;Meinungsvielfalt&#8221;</strong></em></p>
<p><em>Ordnungspolitisch lässt sich die gegenwärtige Ausgestaltung des Rundfunkmarktes nicht rechtfertigen. Meinungsfreiheit bzw. &#8220;meinungsmäßige Vielfalt&#8221; ist auch auf dem Markt der Printmedien gewährleistet, der für jeden Bürger frei zugänglich und frei von Zwangskonsum ist. Das Argument, Bedürftige könnten sich eine Tageszeitung nicht leisten, kann nicht zählen: Sollte dies tatsächlich der Fall sein, so müsste die Gesellschaft dafür sorgen, dass der Bezug einer Tageszeitung mit der Sozialhilfe bzw. dem AlG II möglich ist. Was aber, wenn die Menschen gar keine Zeitung kaufen? Was, wenn sie das Geld für andere Dinge ausgeben? Oder was, wenn sie die &#8220;falsche&#8221; Zeitung kaufen? Sollte man nicht auch sicherstellen, dass jeder Bürger eine Tageszeitung bezieht? Denn immerhin sind die Informationen in Zeitungen noch detaillierter als in Rundfunk und Fernsehen. Sollte nicht eine Zeitung auserkoren werden, die dann jedem zugänglich gemacht, aber auch von jedem finanziert wird? Und zwar zu einem Preis, den diese Zeitung mehr oder weniger selbstständig festlegt. Somit ist sichergestellt, dass auch wirklich jeder eine &#8220;vernünftige&#8221; Zeitung bezieht. Ob er oder sie diese dann liest oder nur den Fisch darin einwickelt, spielt ja schließlich keine Rolle.</em></p>
<p><em>So seltsam das für eine Zeitung klingen mag, bei Rundfunk und Fernsehen scheint dieses Vorgehen weitestgehend akzeptiert zu sein. Nicht die Möglichkeit des freien Zugangs zählt. Die Entscheidung findet nicht zwischen verschiedenen Sendern statt, die bewusst gewählt und finanziert werden, weil sie den eigenen Präferenzen entsprechen. Die Entscheidung lautet: Finanziere entweder alle öffentlich-rechtlichen Programme oder nutze weder Fernsehen, noch Radio oder Internet.</em></p>
<p><em>&#8220;Meinungsvielfalt&#8221; kann nicht von einer kleinen Zahl von Entscheidern vorgegeben werden. Sie entfaltet sich am besten auf einem freien Markt, der ein Programmangebot möglich machen kann, das den unterschiedlichen Interessen der Bürger entspricht und von irgendeiner anderen Einflussnahme als der der Zuschauer selbst unabhängig ist. Gezahlt wird dann zwar immer noch nicht gerne, aber mit der Überzeugung, eine angemessene Gegenleistung zu erhalten.</em></p>
<p><em>Herausgegeben vom Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln sowie dem Otto-Wolff-Institut für Wirtschaftsordnung www.iwp.uni-koeln.de</em></p>
<p><em>Dieser Ordnungspolitische Kommentar reflektiert die Meinung des Autors, nicht notwendigerweise die des Instituts für Wirtschaftspolitik oder des Otto-Wolff-Instituts für Wirtschaftsordnung. Der Inhalt kann vollständig oder auszugsweise bei Erwähnung des Autors zu Publikationszwecken verwendet werden. Für weitere Informationen und Rückfragen zum Inhalt wenden Sie sich bitte direkt an den Autor. Dipl.-Volksw. Susanna Kochskämper ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Wirtschaftspolitik der Universität zu Köln. Kontakt: Tel. 0221-470 6609. email: kochskaemper@wiso.uni-koeln.de</em></p>
<p>Lesen Sie <a href="http://iwp.uni-koeln.de/DE/Publikationen/komment/bisher.htm" title="Weitere ordnungspolitische Kommentare im Archiv des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln">weitere ordnungspolitische Kommentare im Archiv des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ludwig-erhard-insm.de/2007/09/12/der-ordnungspolitische-kommentar-warum-zahlen-oder-lassen-sich-rundfunkgebuhren-rechtfertigen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

